Rind & Schwein

UNSERE TIERE

Shorthornrinder

 

Die Shorthornrinder sind der Mittelpunkt unseres Bauernhofes.

Sie leben in Herdenverbänden, bestehend jeweils aus einem Zuchtbullen, mehreren Mutterkühen und deren Kälbern. Diese Wirtschaftsform nennt man Mutterkuhhaltung.

Die Kälber verbleiben ca. 8 Monate bei ihren Müttern. Die Milch der Kühe dient

ausschließlich der Ernährung ihrer Kälber - die Kühe werden nicht gemolken.

Die Mutterkuhherden grasen vom Frühjahr bis zum Wintereinbruch auf

Weideflächen in Sprakebüll, Leck, im Störtewerker Koog sowie an der Eider bei

Tönning.

 

Im Winter werden die Rinder gruppenweise und freilaufend in unseren Ställen

untergebracht. Die Lauf- und Liegebereiche werden mit viel Stroh

tierfreundlich eingestreut.

Der entstehende Mist wird als natürlicher Dünger auf unsere Flächen verbracht und wird somit in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt.

Die Fütterung unserer Rinder besteht im Winter aus Heu und Grassilage von unseren im Sommer geernteten Wiesenflächen. Zugekauft werden lediglich Mineralstoffe und Viehsalz.

 

Sind aus den Kälbern nach ca. 8 Monaten Jungrinder geworden, werden sie

von den Mutterkühen getrennt, man nennt sie dann "Absetzer".

Die Mutterkühe benötigen jetzt die Zeit bis zur Geburt eines neuen Kalbes zum

Regenerieren.

Die abgesetzten Jungrinder kommen jetzt auf die Fettweiden der Husumer

Marsch und des Störtewerker Kooges.

Die männlichen Rinder werden auf den Weiden als Ochsen langsam gemästet, bis sie im Alter von ca. 27 - 30 Monaten ein Gewicht von 600 bis 650 kg erreicht haben. Dann erfolgt die Schlachtung bei einem regionalen Landschlachter nach kurzem Transportweg.

 

Weibliche Jungrinder werden zur Bestandsergänzung aufgezogen. Überzählige werden ebenfalls auf den Marschweiden ausgemästet.

Neben den reinrassigen Shorthornrindern haben wir auch Kreuzungstiere

anderer Fleischrinderrassen. Als Zuchtbullen werden jedoch ausschließlich

Shorthornbullen eingesetzt.

 

Die Haltung unserer Rinder erfolgt nach den Richtlinien der EU-Verordnung

des ökologisch, biologischen Landbaues.

Unser Ziel ist die komplette, lokale Selbstvermarktung

- diese fand ihren Anfang mit der Eröffnung unseres Hofladens.

 

 

UNSERE TIERE

Angler Sattelschweine

 

Unsere Angler Sattelschweine sind eine extrem gefährdete Haustierrasse und vom Aussterben bedroht. Neben den wertvollen Rasseeigenschaften war dieses Gefahr für uns der entscheidende Grund diese Rasse zu züchten und zu halten.

Angler Sattelschweine sind sehr robust, witterungsunempfindlich und

anspruchslos in Bezug auf die Fütterung. Damit sind gute Voraussetzungen

für eine biologische und extensive Schweinehaltung gegeben.

Das Fleisch der Angler Sattelschweine ist mit Fettadern durchsetzt - das Kennzeichen für sehr schmackhaftes und marmoriertes Fleisch.

 

Unser Schweinebestand ist mit ca. 90 Tieren eher klein und ist in der

Größenordnung der regionalen Nachfrage angepasst.

Der Bestand setzt sich aus 4 Zuchtsauen, einem Zuchteber sowie 80 bis 95

Ferkeln und Mastschweinen zusammen.

Die Sauen gebären zweimal pro Jahr jeweils 1 0 bis 12 Ferkel. Im Schnitt werden 20 bis 23 Ferkel pro Sau und Jahr abgesetzt. Die Ferkel verbleiben ca. 8 Wochen bei der Sau.

Die Sauen leben mit ihren Ferkeln in großen Stallboxen, zusätzlich steht ihnen ein großes Außengehege zur Verfügung.

Die größeren von der Sau abgesetzten Ferkel und Mastschweine sind in Kleingruppen im Maststall mit teilüberdachtem Auslauf untergebracht. Der Stall und der dazugehörige Auslauf ermöglichen eine artgerechte Haltung und Lebensweise, in der die Funktionsbereiche Fressen, Ruhen, Wühlen und Koten weitestgehend getrennt aufgesucht werden.

 

Im Vergleich zur intensiven konventionellen Schweinehaltung ist der zur Verfügung stehende Stallraum dreimal so groß.

Die Ställe werden mit Stroh regelmäßig eingestreut. Diese Haltungsform und

Bedingungen ermöglichen auch in sofern ein artgerechtes Tierverhalten,

weil der Bewegungs- und Erkundungsdrang sowie ein Ausleben ihres

Sozialverhaltens ermöglicht wird.

 

Die biologische und extensive Haltung und Mast führt dazu, dass die

Schweine erst im Alter von einem Jahr ihre Schlachtreife erlangen.

Im Vergleich zur intensiven konventionellen Schweinehaltung werden die Schweine etwa doppelt so alt.

 

Das Schlachtgewicht ist mit etwa 120 kg erreicht.

Die Fütterung unserer Schweine erfolgt zu 80 % mit hofeigenem Getreide und Ackerbohnen, etwa 20 % wird in Bioqualität zugekauft. Heu und Grassilage wird zusätzlich angeboten. Im Schnitt sind gut 3 kg Getreide erforderlich um 1 kg Gewichtszunahme bei den Schweinen zu erzielen.

 

 

 

KONTAKT

Tel. 04662 8813861

ADRESSE

Dorfstrasse 3

25917 Sprakebuell

 

DE Öko 006

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Do          9 - 18 Uhr

Fr + Sa    9 - 12 Uhr